Die WärmeWerker
Unsere Referenzen
Im Folgenden stellen wir Ihnen einige
unserer Projekte im Detail vor:
PVT-Anlage Dolata
Strom und Wärme aus einer Dachfläche – PVT-Wärmepumpe im bewohnten Bestandsgebäude
Bis 2025 lief im Haus von Robert Dolata ein Ölkessel, der rund 2.400 Liter Heizöl im Jahr verbrauchte. Heute liefert das eigene Dach Wärmequelle und Strom zugleich: 20 Sunmaxx-PVT-Module versorgen eine Sole-Wärmepumpe, die geschützt und leise im Gebäude steht. Ein Außengerät gibt es nicht.
So funktioniert die Anlage
PVT-Module sind Hybridmodule: Auf der Vorderseite erzeugen sie Strom wie ein gewöhnliches Photovoltaikmodul, auf der Rückseite sitzt ein Wärmetauscher, der die Wärmepumpe mit Umweltwärme versorgt. Das spart die Bohrung und das Außengerät – und damit jedes Betriebsgeräusch rund ums Haus. Von außen sieht die Anlage aus wie eine klassische PV-Anlage.
Der Energieberater hat für das Haus eine Heizlast von rund 8 kW ermittelt. Die 20 Module liefern mit je 0,5 kW zusammen etwa 10 kW Quellenleistung – rund 25 % Reserve. Elektrisch kommen 8,2 kWp zusammen. Auf dem Bestandsdach sind die Module auf Blech-Ersatzziegeln montiert.
Bei einer Jahresarbeitszahl von etwa 4 braucht die Wärmepumpe rund 6.000 kWh Strom im Jahr. Etwa 2.500 kWh davon kommen direkt vom eigenen Dach – ganz ohne Batteriespeicher. Aus dem Netz bleiben für die Heizung rund 3.000 bis 3.500 kWh.
Deckenheizung statt Heizkörper
Statt der alten Heizkörper verteilt jetzt eine Deckenheizung die Wärme. Die Registerflächen wurden auf die vorhandene Unterkonstruktion gebracht und anschließend verputzt. Das Ergebnis ist gleichmäßige Strahlungswärme ohne Zugerscheinungen – die Räume fühlen sich schon bei etwas niedrigerer Lufttemperatur behaglich an. Im Sommer kann die Decke zusätzlich kühlen.
Umbau im bewohnten Haus
Umgebaut wurde Raum für Raum, die Familie konnte während der gesamten Bauzeit im Haus wohnen bleiben. Im gleichen Zug wurden Elektroleitungen und Beleuchtung erneuert, und einige Arbeiten hat der Bauherr in Eigenleistung übernommen.
Das Ergebnis
Die zugekauften Energiekosten sinken von rund 2.400 € auf etwa 900 bis 1.050 € im Jahr (gerechnet mit 1,00 € je Liter Heizöl und 0,30 € je kWh Strom).
Das sagt der Bauherr
„Seit dem Umbau haben sich unsere laufenden Heizkosten deutlich reduziert. Noch wichtiger ist für uns aber die spürbar bessere Wohnqualität: Die Deckenheizung verteilt die Wärme sehr gleichmäßig und angenehm, und die Räume fühlen sich auch bei einer niedrigeren Temperatur behaglich an.
Besonders überzeugt uns, dass wir kein Außengerät benötigen, das Platz beansprucht oder störende Geräusche verursachen könnte. Auf dem Dach befindet sich lediglich die PVT-Anlage, die von außen wie eine klassische Photovoltaikanlage aussieht. Die eigentliche Wärmepumpe steht geschützt und leise im Gebäude.
Außerdem konnten wir während des Umbaus im Haus wohnen bleiben und einige Arbeiten selbst übernehmen. Insgesamt war die Umstellung für uns sowohl wirtschaftlich als auch hinsichtlich des Wohnkomforts die richtige Entscheidung.“
– Robert Dolata, Bauherr
Projekt-Fakten
| Gebäude: | Bestandsgebäude |
| Bauherr: | Robert Dolata |
| Vorher: | Ölkessel, rund 2.400 Liter Heizöl pro Jahr |
| Heizlast: | ca. 8 kW (laut Energieberater) |
| Wärmequelle: | 20 Sunmaxx-PVT-Module, ca. 10 kW Quellenleistung |
| Solarstrom direkt genutzt: | ca. 2.500 kWh pro Jahr – ohne Batteriespeicher |
| Maßnahmen: | PVT-Anlage mit 20 Modulen (8,2 kWp), Wärmepumpe, Deckenheizung – Umbau im bewohnten Haus |
| Neue Heiztechnik: | PVT-Wärmepumpe mit Sunmaxx-PVT-Hybridmodulen, kein Außengerät |
| Wärmeverteilung: | Deckenheizung, im Sommer auch zur Kühlung nutzbar |
| Dach: | Blech-Ersatzziegel als Unterkonstruktion für die PVT-Module |
| Ergebnis: | Energiekosten von rund 2.400 € auf 900–1.050 € pro Jahr |